Domain muss auf Ihren Namen laufen
Registrieren Sie Ihre Domain selbst bei einem unabhängigen Anbieter (Strato, IONOS, Hetzner) und geben Sie dem Webdesigner nur Zugriff. Nie die Domain vom Dienstleister registrieren lassen – bei Problemen oder Wechsel können Sie sofort handeln, ohne auf Freigabe warten zu müssen.
Festpreise statt Stundensätze vereinbaren
Für klar definierte Projekte immer Festpreise vereinbaren. Stundensätze ohne Obergrenzen sind ein Budgetrisiko. Ausnahme: laufende Wartung und kleine Änderungen nach dem Launch. Lassen Sie sich eine schriftliche Leistungsbeschreibung geben – was genau ist im Preis enthalten und was nicht?
Die CMS-Frage klären
Fragen Sie vor der Beauftragung: Mit welchem CMS wird gebaut? Kann ich danach selbst Inhalte ändern? Gibt es eine Einweisung? WordPress ist der Marktführer mit größter Flexibilität. Webflow für designorientierte Projekte. TYPO3 für komplexe Anforderungen. Proprietäre Systeme ohne Exportmöglichkeit: vermeiden – die machen Sie vom Anbieter abhängig.
Content-Strategie einfordern
Design ohne Inhalte funktioniert nicht. Klären Sie vorab: Wer schreibt die Texte? Was kosten Texter? Welche Bilder werden verwendet – Stockbilder oder eigene? Manche Dienstleister rechnen Content extra ab – das muss im Angebot transparent stehen. Tipp: Liefern Sie Texte und Bilder frühzeitig, das beschleunigt das gesamte Projekt.
DSGVO-Konformität als Standard
Datenschutzerklärung, Impressum, Cookie-Consent-Banner, DSGVO-konformes Kontaktformular, sichere Datenübertragung via SSL – das sind keine Extras, sondern gesetzliche Pflicht. Seriöse Anbieter liefern das standardmäßig. Eine Website ohne korrekte DSGVO-Umsetzung ist ein Abmahnrisiko.
Vor dem Launch gründlich testen
Prüfen Sie systematisch: alle Links funktionieren, Formulare senden korrekt und lösen Bestätigungen aus, alle Seiten auf Mobilgeräten korrekt dargestellt, Ladezeiten unter 3 Sekunden (Google PageSpeed Insights testen), Analytics-Tracking funktioniert, und die Website in verschiedenen Browsern getestet.
SEO-Grundlage sicherstellen
Diese Basics sollten Standard sein: Title-Tags und Meta-Descriptions für alle Seiten, saubere URL-Struktur, XML-Sitemap erstellt und eingereicht, Website bei Google Search Console eingetragen, Bilder komprimiert und mit Alt-Texten versehen. Fragen Sie: Liefern Sie die Website mit Lighthouse-Score über 90?
Alle Zugänge sichern
Bei Abschluss müssen Sie erhalten: Hosting-Zugänge (cPanel/Plesk), CMS-Admin-Zugang, FTP/SFTP-Zugänge, Google Analytics Property, Google Search Console, Domain-Registrar-Zugang. Dokumentieren Sie alles in einem Passwort-Manager. Ohne diese Zugänge sind Sie vom Dienstleister abhängig.
Maintenance-Bedingungen vereinbaren
Was passiert nach dem Launch? Wie schnell werden Bugs behoben (SLA)? Was kosten kleine Änderungen pro Stunde? Gibt es eine Wartungspauschale? Was passiert bei einem Security-Vorfall? Diese Fragen sollten vor Vertragsabschluss geklärt sein. Realistische Wartungskosten: 50–200 €/Monat.
Mindestens 3 Angebote einholen
Vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern: Leistungsumfang (was ist inkludiert, was nicht), Referenzen (rufen Sie an und fragen Sie nach Erfahrungen), persönlicher Eindruck im Gespräch (Kommunikation ist bei Webprojekten entscheidend), und Antwortzeit auf Ihre Anfrage (zeigt wie der Service nach dem Launch sein wird).
FAQ: Website erstellen lassen
Wem gehört die Website nach der Erstellung?
Ihnen. Domain, Hosting, CMS, Quellcode müssen vollständig übergeben werden. Lassen Sie sich das schriftlich bestätigen. Die Website muss ohne den Dienstleister weiter betreibbar sein.
Was kostet eine professionelle Website?
Freelancer: 1.500–8.000 €. Kleine Agenturen: 3.000–15.000 €. Dazu laufende Kosten für Hosting und Wartung. Holen Sie mindestens 3 vergleichbare Angebote ein.
Wie lange dauert die Erstellung?
4–12 Wochen je nach Umfang. Die größte Zeitvariable: wie schnell Sie Texte und Bilder liefern. Je besser Sie vorbereiten, desto schneller der Launch.
Welches CMS ist das beste für kleine Unternehmen?
WordPress (größte Flexibilität), Webflow (designorientiert), TYPO3 (komplexe Anforderungen). Vermeiden Sie proprietäre Systeme ohne Exportmöglichkeit.
Was sollte im Vertrag stehen?
Festpreis, klarer Leistungsumfang, Anzahl Korrekturschleifen, Zeitplan, Eigentumsübertragung, Wartungsbedingungen und DSGVO-Konformität als Standard.
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